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Die Finanzierung des eigenen Studienvorhabens treibt vielen Schülern und Auszubildenden, die den Sprung an eine Hochschule wagen wollen, oft tiefe Sorgenfalten in die Stirn wenn die Finanzierung nicht von Anfang vollständig durch die eigene Familie abgesichert wird. Als erste und wichtigste Finanzierungsquelle ist das „BAföG“ praktisch jedem in Deutschland ein Begriff, unabhängig ob er je studiert hat oder nicht. Jenseits vom Thema BAföG wird das Fachwissen rund um die Finanzierung eigener Studienvorhaben sehr schnell ausgesprochen dünn. Spätestens wenn eine erste Hochrechnung zeigt, dass der eigene BAföG Anspruch zu gering ausfallen könnte, da die eigenen Eltern zu viel verdienen, beginnen viele angehende Studenten mit dem Gedanken zu spielen, das Studienvorhaben aufzugeben, da sie keine Möglichkeit sehen, das notwendige Geld aufzutreiben. Naheliegend ist, dass es für die meisten Menschen im Rückblick eine fatale Entscheidung ist, ein Hochschulstudium nur des Geldes wegen aufzugeben, da der absolute Großteil aller Akademiker in Deutschland statistisch nachweisbar ein höheres Einkommen erzielt und unter geringerer Arbeitslosigkeit leidet als der Bevölkerungsdurchschnitt ohne eine akademische Ausbildung. Den allermeisten Studenten ist zudem nicht im Geringsten bewusst, wie viele Möglichkeiten es zur Finanzierung eines Studiums im In- und Ausland wirklich gibt.

Ein weiterer Grund, warum viele interessierte Schüler und Azubis schließlich ihren Studienwunsch aufgeben, ist die typisch deutsche, urkonservative Haltung, auf keinen Fall einen einzigen Cent Schulden aufzunehmen. Für viele ist der Begriff des Studiendarlehens schon automatisch mit Begriffen wie „Schuldenfalle“ oder „Überschuldung“ stigmatisiert. Aus zwei Gründen ist das zunächst verständlich. Wer ein Auto oder ein Haus mittels eines Darlehens kauft, hat einen greifbaren, physischen Gegenstand für dein Darlehen bekommen, dass den Geldwert unmittelbar repräsentiert, während Bildung ein abstraktes Gut ist. Zweitens führt die Aufnahme eines Studiendarlehens schnell zu einer Verschuldungshöhe zwischen 10.000 und 50.000 Euro, wenn es an eine internationale Spitzenuni für den Master gehen soll, stehen schnell sogar 100.000 Euro und mehr zur Disposition. Bereits Summen zwischen 10.000 und 20.000 Euro sind für einen jungen Menschen mit Anfang 20 gewaltige und kaum greifbare Summe. Aus Furcht, den Schuldenberg später niemals oder nur über lange Jahre hinweg abtragen zu können, meiden schließlich viele den Weg in das Studium.

Vor diesem Hintergrund möchten wir ein paar Aussagen zur Thematik in den Raum stellen und auch an Ihnen festhalten:

1) Jeder deutsche Staatsbürger, ohne Ausnahme seiner sozialen oder ethnischen Herkunft, kann sich in Deutschland ein Studium leisten, wenn er es wirklich will und auch bereit ist, etwas Zeit und Arbeit in die Finanzierungsplanung zu stecken.

2) Ein Studium über fünf Jahre für einen Bachelor und einen Master, eingerechnet den Verlust des Gehalts, das man während dieser Zeit als Angestellter in einem Betrieb während und nach einer Ausbildung verdient hätte sowie zusätzliche Kosten für Lebenshaltung und Studiengebühren, rechnet sich auf ein Arbeitsleben bezogen schon dann, wenn der zukünftige Absolvent nur wenige Tausend Euro mehr pro Jahr als Akademiker verdient. Dies ist in den meisten Fällen gegeben und gilt nachvollziehbarerweise ganz besonders für Betriebswirte und Wirtschaftswissenschaftler. Völlig unbeachtet bleibt in diesem Argument die persönliche Erfüllung und Bereicherung, ein typisches „Studentenleben“ zu genießen, das Ausland bereisen zu können und später in einem anspruchsvollen, abwechslungsreichen Job mit höherer Verantwortung zu arbeiten.

3) Die Aufnahme eines Studiendarlehens sollte niemand kategorisch ausschließlichen, ohne vorher rational darüber nachgedacht zu haben. Im internationalen Vergleich ist Deutschland ein akademisches Paradies, da das Studium an öffentlichen Hochschulen kostenlos ist. Die Studiengebühren von nur einigen Hundert Euro pro Semester, die die Hochschulen einiger weniger Bundesländer noch erheben, ändern dieses Bild nicht im Angesicht der Tatsache, dass es im Ausland Standard ist, für seine akademische Ausbildung vier- bis fünfstellige Beträge zu zahlen, die die in Deutschland erhobenen Kosten weit in den Schatten stellen. Somit ist es für den Großteil aller Studenten weltweit eine Selbstverständlichkeit, Darlehen zur Studienfinanzierung zu nutzen. Gemessen an dem enormen Mehrwert einer guten Ausbildung, sollte daher jeder seine Vorurteile gegenüber verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten ablegen und zunächst rational über die ihm zur Verfügung stehenden Optionen nachdenken und erst dann eine Entscheidung treffen.

   Die Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland


Geldquellen für ein Studium gibt es in Deutschland überraschend viele, wenn man näher hinschaut. Wir können daher an dieser Stelle nicht jede Option in der Tiefe erörtern, wollen aber die 12 wichtigsten Elemente vorstellen, aus denen sich gemeinsam eine solide und tragfähige Studienfinanzierung für nahezu jeden Studenten zusammenstellen lässt. Diese 12 Finanzierungsquellen sind nachfolgend grob nach ihrer Relevanz geordnet:

BAföG
Kindergeld und Wohngeld
Unterhaltsansprüche gegenüber den Eltern
Stipendien
Hochschuleigene Finanzierungspläne
KFW Studienkredit
BVA Bildungskredit
Bildungsfonds
Bankdarlehen
Duales Studium
Werkstudententätigkeiten
Überbrückungsdarlehen

All diese Finanzierungsformen erörtert wir auf den nächsten Seiten dieser Rubrik im Detail. Um den jeweiligen Finanzierungsbaustein, der euch interessiert, aufzurufen, klickt bitte den entsprechenden Button oben im Untermenü oder wählt direkt aus den Bullet Points überhalb dieses Absatzes.

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Vergleich: Ausbildung vs. Studium
Haftungsausschluss: Die hier eingestellten Excel-Spreadsheets sind als nützliche Tools konzipiert worden, die Studenten eine erste, grobe Indikation bezüglich ihres BAföG-Anspruchs, der Rückzahlungshöhe von Studiendarlehen oder dem Mehrwert eines Studiums gegenüber eine Ausbildung bieten sollen - nicht mehr und nicht weniger. Die hinterlegten Rechner und ihre Modelle sind weder vollständig und absolut detailgetreu noch verfolgen sie einen Anspruch darauf. Die Nutzung geschieht auf eigene Verantwortung hin und ersetzt keinesfalls ein professionelles Beratungsgespräch mit Banken, Studentenwerken oder dem Amt für Ausbildungsförderung. Für die Richtigkeit der Berechnungen sowie jede Form von Schäden oder Nachteilen, die aus der Nutzung der hier hinterlegten Rechner folgt, übernimmt Financial Career daher keine Haftung.
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