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Welche Studienfächer man als Banker studieren kann und sollte
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   Was sollte ich als Banker studieren?

Zunächst gilt die Grundregel Nr.1, die jeden sonstigen Ratschlag auf dieser Webseite stets dominiert: „Studiert was euch Spaß macht“. Ihr werdet es niemals zur Exzellenz in einem Studienfach bringen, wenn Ihr nicht mit persönlicher Begeisterung dahinter steht. Jedes nachfolgend genannte Studienfach, an dem Ihr gar kein eigenes Interesse habt, solltet Ihr daher aus euren Überlegungen streichen.

Bezüglich der Fragestellung, was man studieren sollte um seine beruflichen Chancen zu maximieren, muss man zunächst stark zwischen Deutschland und dem Ausland unterscheiden. In London beispielsweise ist es nicht unüblich, dass Studenten Praktika in Banken machen, die Geschichte, Philosophie oder eine Naturwissenschaft studieren. Die berufliche Grundeinstellung in den angelsächsischen Ländern ist deutlich anders als in Deutschland. Während man in Deutschland für alles erst irgendeinen offiziellen Wisch braucht um als qualifiziert zu gelten, ist man anderswo deutlich pragmatischer und unterstellt, dass ein besonders intelligenter und aufmerksamer Mensch alles im Beruf lernen kann, was er für seinen täglichen Job braucht. Grundlage für Studenten fachfremder Studienrichtungen sind daher dann aber stets exzellente Leistungen. Oder anders: Es zählt nicht, was man studiert hat, wichtig ist es aber, es dort zur Exzellenz gebracht zu haben. In erster Linie ist diese Aussage sehr auf das Investment Banking gemünzt, sie gilt in abgeschwächter Form aber auch für andere Tätigkeiten im Banken- und Finanzwesen.

Hinsichtlich der Tätigkeit in Deutschland dagegen empfiehlt es sich sehr stark, zumindest irgendein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu absolvieren. Egal ob Ihr Firmenkundenberater bei der Sparkasse, Risikomanager bei der Deutschen Bank oder Investmentbanker bei Morgan Stanley werden wollt, in Deutschland brauchen Studenten immer einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund, um sich erfolgreich für ein Praktikum oder eine Vollzeitstelle im Banking bewerben zu können. Ausnahmen von dieser Regel gibt es nur sehr wenige, da die deutsche Arbeitskultur extrem auf Abschlüsse und offizielle Qualifikationen fokussiert ist.

Grundsätzlich kommen die folgenden Studienfächer bzw. Studienprogramme auf dem Bachelor-Level für einen Einstieg ins Banking in Frage:

Betriebswirtschaftslehre
Banking & Finance
Wirtschaftswissenschaften
Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftsmathematik

Auch wenn es sicher noch andere Studiengänge gibt, die auch ans Ziel führen, so sind diese Fachrichtungen in der Bankenwelt sehr häufig anzutreffen und ohne Zweifel helfen die oben genannten Studiengänge in unterschiedlichem Maße, die eigenen beruflichen Ziele zu erreichen. Wir betrachten alle Studiengänge und die mit Ihnen verbundenen Karrierechancen in den nachfolgenden Abschnitten.

   Betriebswirtschaftslehre – Der Klassiker

Studiengänge der Betriebswirtschaftslehre haben viele Namen, einige Unis nennen das Studium einfach „Betriebswirtschaftslehre“, andere wählen den englischen Namen „Business Administration“ und wieder andere Hochschulen versehen das Studium mit zahllosen Namen wie „International Management“ oder „International Business“ um vermeintlich etwas ganz Besonderes zu bieten, wenngleich es sich überall im Wesentlichen um ein und dasselbe Studienprogramm vom Konzept her handelt.

Betriebswirtschaftslehre ist ohne Zweifel das ultimative Massenstudienfach in Deutschland und angehende Betriebswirte müssen gegenüber ihrem Umfeld ein recht dickes Fell haben, denn alltäglichen Sprüche wie

„BWL studieren doch alle, die keine Ahnung haben, was sie mal machen wollen“
„Wer nichts wird, wird Betriebswirt“
„BWL gibt es doch viel zu viele, die finden alle keinen Job“
„BWL ist nicht mal eine richtige Wissenschaft“
„BWL ist was für Nichtskönner und Leute die nur rumlabern können“

kennt wohl jeder und es gibt nur wenige Studienfächer, die so sehr mit Klischees und Vorurteilen und überladen wie Betriebswirtschaftslehre. Bei immerhin knapp 206.000 BWL Studenten, die Deutschland im Jahr 2011 verzeichnete – immerhin 10% aller Studenten! – ist es kein Wunder, dass BWL’er recht viel Aufmerksamkeit und auch so manchen Spott auf sich ziehen. Tatsächlich ist es schwer, die Betriebswirtschaftslehre irgendwo sinnvoll und systematisch einzuordnen, denn auch wenn das Studium stets in dem Licht steht, wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen, ist die Betriebswirtschaftslehre letztlich ein gewaltiges Sammelsurium aus verschiedensten Wissenschaften. Anfangen von Mathematik und Statistik über Marketing, Controlling, Produktionswirtschaft bis zu soziologischen Themengebieten gestaltet sich ein Studium der BWL als ein großer Werkzeugkasten und entsprechend instrumentell ist das Studium aufgesetzt. Das abschließende Ziel des Studiums ist es, den Studenten ein umfassendes Handwerkszeug für ihre berufliche Zukunft mit an die Hand geben zu können.

Diese breite und generalistische Aufstellung kann sowohl Stärke als auch Schwäche eines BWL-Studiums sein. Das Problem „Von allem etwas aber nichts richtig“ zu können, betrifft vor allem Studenten, die bis zum Ende ihres Studiums keine Orientierung finden und nicht wissen, was sie machen wollen. Auf der anderen Seite stehen Betriebswirten, die feste Ziele vor Augen haben und genau wissen, was sie machen wollen, fast unendlich viele Möglichkeiten offen indem sie gegen Ende des Studiums die richtigen Spezialisierungen wählen und damit Experte in einem Fachbereich werden, der sie besonders interessiert. Das gilt selbstverständlich auch im Bereich Banking & Finance. Viele Hochschulen haben einen sehr guten Lehrstuhl für Bankbetriebslehre oder Finanzwirtschaft wie z.B. die Universität Köln und andere sind bereits von Haus besonders auf Banking & Finance Themen fixiert wie zum Beispiel die beiden privaten Hochschulen European Business School oder die Frankfurt School of Finance and Management.

Absolventen der Betriebswirtschaftslehre erfreuen sich weiterhin einer sehr niedrigen Arbeitslosigkeitsquote und sehr guter Einstiegschancen bei Banken, gute Studienleistungen und ein zielorientiertes Studium vorausgesetzt. Absolventen mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre stehen damit einhergehend fast alle beruflichen Einstiegsoptionen offen. Die einzige Grenze, die angehende Banker begegnen, findet sich im Bereich Mathematik und Statistik. Wer am liebsten später im Derivatehandel, im Structuring oder im Risikomanagement einer Bank oder bei einem Hedge Fund tätig werden will, hat mit einem klassischen BWL-Studium aufgrund der sehr geringen Matheanteile oft schlechte Karten – hier punkten vor allem Wirtschaftsmathematiker, Physiker und Ingenieure, die insbesondere im Bereich Stochastik viele Kenntnisse mitbringen, die im Finanzsektor ausgesprochen wertvoll sind.

Betriebswirtschaftslehre wird von praktisch jeder Hochschule in Deutschland angeboten und ist der dominante Studiengang bei privaten Hochschulen und Business Schools. Wer im Bankensektor tätig werden will und dies über ein Studium der Betriebswirtschaftslehre erreichen will, sollte bei der Auswahl der Hochschule darauf achten, dass umfassende Spezialisierungsmöglichkeiten im Hauptstudium oder im Master angeboten werden. Dies sollte insbesondere Module in den Bereichen Corporate Finance bzw. Investition & Finanzierung, Derivate und Financial Engineering, Private Banking, Risikomanagement sowie mathematische Vertiefungsmodule umfassen.

   Banking & Finance – Der direkte Sprint zur Ziellinie?

Banking & Finance ist letztlich kein eigenständiger Studiengang, sondern auch nur ein Studiengang der Betriebswirtschaftslehre mit anderem Namen und einem erhöhten Fokus auf Banking & Finance Themen im Studium. Entsprechende Studiengänge auf dem Bachelor-Level finden sich sehr selten bis gar nicht an Universitäten, da sie dem generalistischen Ansatz einer Universität widersprechen. Stattdessen finden sich sehr viele Banking & Finance Studiengänge an Fachhochschulen sowie privaten Business Schools. Ebenfalls ist das Studium an der Berufsakademie mit Fachrichtung Bankwesen letztlich auch nichts anderes als Banking & Finance Studium. Erst auf dem Master-Level verändert sich das Bild wieder, hier mischen auch die Hochschulen und Universitäten sehr stark auf dem Spielfeld der spezialisierten Ausbildungen mit, da das Angebot spezialisierter Masterstudiengänge im Anschluss zu einem generalistischen Bachelor-Studium eine ihrer Hauptaufgaben darstellt.

Grundsätzlich lässt sich auf Banking & Finance Studiengänge daher alles 1:1 anwenden, was oben zum BWL-Studium bereits gesagt wurde. Auf eine Besonderheit sollte jedoch hingewiesen werden: Ein Banking & Finance Studium sorgt entgegen seines Namens nicht automatisch für bessere Jobchancen in der Finanzindustrie. Sogar das Gegenteil kann der Fall sein. Wie gesagt werden derartige Studiengänge überwiegend von praxisnahen Fachhochschulen und Berufsakademien angeboten. Während diese Studiengänge sehr gut geeignet sind für eine Vielzahl von Aufgaben in der Finanzindustrie und in manchen Bereichen durchaus vorteilhaft für die eigenen Bewerbungen sind, können sie anderswo Wege verbauen. Das gilt insbesondere für das Investment Banking sowie die Tätigkeiten in einer Unternehmensberatung, die traditionsgemäß Universitätsstudenten deutlich bevorzugen. Wer also schon immer für J.P. Morgan in London arbeiten wollte, sollte einen Banking & Finance Studiengang einer Fachhochschule meiden, da dieser Weg eher kontraproduktiv ist während das klassische BWL-Studium an der Uni hier vorteilhafter sein kann. Im Fall von Banking & Finance Studiengängen an einer Universität erübrigt sich die Debatte meistens, insbesondere, wenn es sich um eine sehr namenhafte Hochschule handelt.

   Wirtschaftswissenschaften – Für Unentschlossene und vielseitig Interessierte

Ein Bachelor-Studium im Studiengang „Wirtschaftswissenschaften“ ist an nahezu allen Hochschulen, die diesen Studiengang anbieten, ein sehr allgemeines Studium der Betriebs- und der Volkswirtschaftslehre und eignet sich daher in besonderem Maße für alle die noch unentschlossen sind, ob VWL oder BWL besser zu ihnen passt oder die ganz bewusst nach einem sehr breiten Studium suchen.

Einen der bekanntesten WiWi-Studiengänge hat die Goethe Universität Frankfurt am Main im Angebot, den sie anstelle eines klassischen BWL- oder VWL-Studiums anbietet. Die WiWi-Studenten der Goethe Universität studieren im ersten Jahr über zwei Semester hinweg die gleichen Inhalte im Rahmen eines fest vorgegebenen Pflichtkatalogs. Im Anschluss folgen am dem 3.Semester bereits mehrere Wahlmöglichkeiten, die tiefer in die Volkswirtschaftslehre oder tiefer in die Betriebswirtschaftslehre führen, wobei insbesondere zahlreiche Finance & Accounting Schwerpunkte angeboten werden.

Auch wenn es im Einzelfall von den gewählten Schwerpunkten und den erworbenen Kenntnissen abhängt, stehen WiWi-Studenten bezüglich ihrer Job-Chancen in der Banking- & Finance-Welt ihren Kommilitonen in betriebswirtschaftlichen Studiengängen in nichts nach und erfreuen sich alles in allem sehr umfassender Freiheiten in ihrem Studium. WiWi-Studiengänge eignen sich entsprechend besonders für Studenten, die noch nicht sicher, ob ein Studium der BWL wirklich das richtige ist, denn wem die Betriebswirtschaftslehre zu instrumentell und zu kleinkariert ist, findet mit einem WiWi-Studiengang Ausweichmöglichkeiten in die stärker theoriegeprägte Volkswirtschaftslehre. Ein weiterer Pluspunkt ist dass aufgrund der Verdrahtung mit der Volkswirtschaftslehre viele WiWi-Studiengänge oftmals mehr quantitative Vertiefungen im Studium anbieten, womit Studenten ein stärkeres mathematisches Profil aufbauen können, dass bei vielen Banken und Finanzinstituten oft eine hohe Wertschätzung findet.

   Volkswirtschaftslehre – Eine Alternative?

Volkswirte haben anders als Betriebswirte einen Blick auf das große Ganze in der Wirtschaftswelt und untersuchen im Rahmen der Mikro- und der Makroökonomie wie sich Haushalte und Gesellschaften wirtschaftlich verhalten oder welche Einflüsse verschiedene geldmengen- und fiskalpolitische Ansätze auf die Wirtschaft haben. Volkswirte arbeiten dabei stärker in einer modelgetriebenen, mathematischen und vor allem zum Teil sehr abstrakten Welt als Betriebswirte. Als eine Daumenregel gilt, dass das Studenten, die im Bankensektor tätig werden wollen, Volkswirtschaftslehre als Studienfach wählen sollten, wenn sie genau wissen, was sie mit ihrem Studium vorhaben oder wenn sie z.B. in der volkswirtschaftlichen Research-Abteilung einer Bank tätig werden wollen. Vielfach lässt sich in der Praxis beobachten, dass sich viele VWL-Studenten am Ende des Tages auf dieselben beruflichen Aufgaben bewerben wie auch Betriebswirte und dann in einen taktischen Nachteil geraten da die BWL’er praxisorientierter ausgebildet worden sind. Das ist selbstverständlich nur eine allgemeine Beobachtung, von der es zahlreiche Einzelabweichungen geben kann, wer aber keine persönliche Leidenschaft für VWL hat (Wir erinnern uns: Die Nummer 1 Regel lautet noch immer: Studiere das was Dir Spaß macht!) und nicht das feste Ziel hat, als Volkswirt beruflich zu arbeiten, sollte sich eher einem WiWi- oder einem BWL-Studiengang zuwenden, denn dass VWL-Studenten einen schwierigeren Einstieg in am weitesten verbreitetsten Alltagsberufe im Banking haben, lässt sich kaum bestreiten.

Es gibt jedoch einige weitere Bereiche im Banking, in denen Volkswirte hingegen sehr gute Chancen haben. Dies sind insbesondere Tätigkeiten auf dem Trading Floor einer Bank, d.h. im Bereich Sales und Trading. Studenten der Volkswirtschaftslehre bringen üblicherweise eine sehr viel bessere mathematische Ausbildung als BWL-Studenten. Diese Fähigkeiten werden von Banken sehr gesucht in Teams, deren Arbeit naturgemäß quantitativ ist wie z.B. in den Derivate- oder Structuring-Teams. Zudem können Volkswirte eventuelle Bewerbungsnachteile relativieren, indem sie eine Reihe wichtiger BWL-Kurse an der Uni mitnehmen, so dass sie bei den wichtigsten BWL-Themen problemlos mitreden können.

   Wirtschaftsmathematik – Der Weg in Welt der Quants

Wirtschaftsmathematik kann ein wahrhaft verborgener Edelstein für eine Banking- & Finance-Karriere sein. Viele Studenten denken nach dem Abitur oftmals nur an die Option „BWL oder VWL“ während auch ein Studium der Wirtschaftsmathematik sehr gute Chance eröffnen kann. Wie oben in verschiedenen Abschnitten schon angerissen wurde, werden vor allem fundierte mathematische Kenntnisse im Finanzsektor stets sehr gesucht, das gilt insbesondere für die sogenannten Quant-Stellen („Quants“ werden mathematisch sehr gut ausgebildete Mitarbeiter in Banken auf dem Trading Floor genannt). Je nach Schwerpunktlegung haben Wirtschaftsmathematiker in fast allen Banking- & Finance-Berufen sehr gute Einstiegschancen, das gilt insbesondere, da man sich mit einem guten WiMa-Profil durchaus gegen die Flut der BWL-Bewerber ein wenig abgrenzen kann.

Der wahre Pluspunkt eines Wirtschaftsmathematik-Studiums ist aber ohne Zweifel, dass WiMa-Absolventen oftmals einen leichten Zugang zu sehr interessierten Stellen haben, die BWL-Absolventen oftmals verschlossen bleiben. Dies gilt primär für quantitativ anspruchsvolle Positionen auf dem Trading Floor einer Bank sowie innerhalb des Risikomanagements. Aber auch auf Seiten des Portfoliomanagements bei Asset Managern und Hedge Funds kann ein gut geschärftes mathematisches Profil interessant berufliche Perspektiven eröffnen. So benötigen beispielsweise viele Mitarbeiter in quantitativen Positionen in der Finanzwelt solide Kenntnisse über stochastische Prozesse, die eine wichtige Rolle in der Bewertung komplexer Produkte und Risiken spielen. Für normale BWL-Absolventen ist es praktisch unmöglich, derartige Kenntnisse fundiert zu erwerben, WiMa-Absolventen können hier entsprechend klar punkten. Wer also als Quant einer Bank arbeiten will, sollte sich unbedingt mit der Option eines WiMa-Studiums vertraut machen. Eine der besten und bekanntesten Universitäten in diesem Fachbereich ist übrigens die Universität Ulm, deren WiMa-Studenten einen sehr guten Ruf genießen.

Ein großer Kontrapunkt ist hier aber, dass man sich nicht blind auf ein WiMa-Studium der beruflichen Perspektiven wegen einlassen sollte. Selbstverständlich muss das Studium zum Studenten passen und die Aussage, dass ein Studium der Wirtschaftsmathematik sehr fordernd sein kann, ist sicher keine Überraschung. Bei vielen Hochschulen ist das WiMa-Studium am jeweiligen Lehrstuhl für Mathematik angesiedelt und die Mathematik-Kurse können den Großteil der Kurse ausmachen, wer sich also mit abstrakter Mathematik und vor allem der Anwendung der Mathematik im Sinne von „Verstehen, nicht bloß ausrechnen“ schwer tut, sollte seine Wahl sehr gut überdenken.

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