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Erfahrungsbericht - Ausbildungsintegriertes BWL-Studium an der Frankfurt School
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Mein Name ist Bao-Y Van Cong, ich bin 23 Jahre alt und habe an der Frankfurt School of Finance and Management im Studiengang BWL AIS (ausbildungsintegriert) studiert. Der Zusatz ausbildungsintegriert bedeutet, dass ich ein duales Studium absolviert habe und dass die IHK-Prüfung zur Bankkauffrau Bestandteil meines Programms war. Ich habe das duale Studium bei der Postbank absolviert und habe in den ersten vier Semestern die Ausbildung bei der Postbank durchlaufen. Nach der erfolgreichen Prüfung zur Bankkauffrau, habe ich bei der Postbank auf einer 60% Stelle gearbeitet. Mich hat an dem dualen Studium besonders gereizt, dass ich während der Studienzeit schon Berufserfahrung sammeln konnte und die Möglichkeit hatte für die Postbank im Ausland zu arbeiten. Außerdem ist es zwar nicht vertraglich festgehalten, dass die Studenten hinterher übernommen werden, aber jeder, der sich um eine Stelle innerhalb der Bank bemüht hätte, wäre auch sicherlich übernommen worden- denn wir Nachwuchskräfte sind sehr begehrt. Somit hatte ich am Anfang des Studiums schon eine gewisse Jobsicherheit- auch wenn es im Nachhinein doch anders gekommen ist- aber dazu später mehr.

Ich war der letzte Jahrgang der an der Frankfurt School noch im 3-Tage Modell studiert hat. Das bedeutet, dass ich drei Tage die Woche Vorlesungen hatte und drei Tage die Woche gearbeitet habe. Montag und Dienstag waren meine Hauptvorlesungstage. In den ersten Semestern hatte ich oft inklusive Tutorien von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr Abends Vorlesung- an beiden Tagen. Am Samstag hatte ich von 9-12 Uhr meistens meine Sprachvorlesung (Chinesisch). Einige Sprachvorlesungen fanden aber auch an anderen Tagen statt, sodass etwa gut die Hälfte meines Kurses Samstag Vorlesung hatte. Von Mittwoch bis Freitag habe ich dann in der Bank gearbeitet.

Das fünfte Semester war für ein Auslandssemester vorgesehen, welches fester Bestandteil des Programms ist. Während des Hauptstudiums konnte ich dann meine Vertiefungsfächer wählen und hatte aufgrund des Wegfalls der Sprachvorlesungen in der Regel nur Montag und Dienstag Vorlesungen. Alle Studenten meines Programms mussten zwei Vertiefungsfächer wählen, jeweils ein Finance Fach für das sechste und für das siebte Semester und ein semesterübergreifendes internationales Modul. Ich hatte mich für Quantitative Methoden und Informationsmanagement entschieden (Vertiefungsfächer), Trading & Sales und Public Finance and Economics (Finance) und International Economics entschieden. Die Vorlesungen fanden im Hauptstudium teilweise auf englisch statt und die internationalen Module ausschließlich auf Englisch.

   Ausstattung/Lage der Universität

Die Frankfurt School ist eine kleine Universität mit nur drei Fakultäten und verfügt über einen vergleichsweise kleinen, dafür aber sehr chicen Campus ohne große Extras. Die Studenten haben Zugang zu einer Bibliothek (die 24 Stunden geöffnet ist) und Gruppenräumen, einem Computerraum mit Bloomberg Zugang und einer Mensa (an der Frankfurt School Kasino genannt). Die Mensa ist jedoch im Vergleich zu anderen Universitäten sehr teuer (vegetarische Preise ab 3,60 Euro, Menüs sonst von 4,50 Euro -9 Euro). Im Ostend, dem Standort der Frankfurt School, befinden sich im unmittelbaren Umfeld jedoch noch andere Möglichkeiten auswärts zu essen und die Innenstadt ist in 5 Minuten mit der S-Bahn erreichbar. Generell ist die Lage der Frankfurt School sehr zentral. Von der Hauptwache/Konstablerwache ist sie innerhalb weniger Minuten mit jeder beliebigen S-Bahn in Richtung Süden zu erreichen. Da die Infrastruktur in Frankfurt sehr gut ist (S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Busse fahren regelmäßig und das Stadtgebiet ist sehr klein) gibt es fast keine Ausreden nicht in die Uni zu kommen, um zu lernen oder in die Vorlesungen zu gehen;)

   Wohnen

Der hohe Komfort in Frankfurt hat jedoch leider auch seinen Preis und Frankfurt gilt nach München als die teuerste Stadt Deutschlands. Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist sehr überlaufen, beherrscht von Maklern. Viele Eigentümer wollen leider auch keine Studenten als Mieter. Es gibt generell die Möglichkeit günstig im Studentenwohnheim zu wohnen (was ich das erste Semester getan habe, Preise von ca. 220 Euro -330 Euro). Am schnellsten (aber auch teuersten) bekommt man eine Wohnung über einen Makler, dann kommen aber schnell nochmal etwas mehr als zwei Mal die Kaltmiete als Maklercourtage hinzu. Mit etwas Glück hatte ich über einen Kontakt jedoch eine Wohnung gefunden und habe mit einer Freundin eine WG im Dornbusch gegründet. Die Preise für WGs fangen in etwa bei 350 Euro warm an und können bis 600 Euro sein. Kleine Einzelwohnungen haben meistens zwischen 500-1000 Euro gekostet (wobei dort alle Zusatzkosten alleine getragen werden müssen). Einen Überblick über die Stadtteile Frankfurts gibt es von der Frankfurt School und über die FS Wohnungsbörse können sich Studenten, ehemalige Studenten und Studienanfänger austauschen und bei der Wohnungssuche austauschen.

   Studentisches Leben

Neben dem Lernen organisieren sich Studenten an der Frankfurt School in Initiativen. In den ersten Semestern bis zum Auslandssemester war ich zunächst Mitglied im Debattierclub Speech and Debate und habe diesen danach für ein Jahr geleitet. Dabei geht es darum zu einem vorgegebenen Thema innerhalb eines Teams eine zufällig zugewiesene Proposition oder Gegenposition zu vertreten und das Publikum zu überzeugen. Außerdem war ich im dritten Semester Mitglied der ersten Delegation von FS Model United Nations. Gemeinsam mit den anderen neun Mitgliedern waren wir die ersten Mitglieder der Initiative und haben im Planspiel, welches die Vereinten Nationen imitiert, in New York das Land Sri Lanka vertreten. Im Grundstudium habe ich außerdem am Buddy Programm teilgenommen und habe eine Patenschaft für eine internationale Studentin aus China übernommen. Das Buddyprogramm veranstaltet zahlreiche Events, an denen man mit seinem Buddy auf andere FS Studenten und Austauschstudenten trifft.

Im Hauptstudium hatte ich leider wesentlich weniger Zeit für Initativen und habe die meiste Zeit meine Kommilitonen vor allem in den Vorlesungen, bei Gruppenarbeiten oder in der Bibliothek gesehen. Bedingt durch die vielen Hausarbeiten, Präsentationen, die Bachelor Thesis und die Vorbereitung für die Zeit nach dem Bachelor sind die meisten Studenten wesentlich mehr beschäftigt. Allerdings sind die meisten niemals zu beschäftigt um die legendären FS- Parties auszuschlagen, die in regelmäßigen Abständen an der FS stattfinden. Leider ist die Beteiligungsrate der Studenten an den Initiativen in meinem Jahrgang insgesamt sehr gering gewesen. Die Bereitschaft neben der Arbeit und der Uni sich noch zu engagieren war bei den meisten einfach nicht vorhanden. Die Situation scheint sich jedoch in den unteren Jahrgängen verbessert zu haben und neue Initiativen werden durch engagierte Stundeten ins Leben gerufen.

   Aufwand

Im Grundstudium habe ich bedingt durch die hohe Anzahl an Vorlesungen und Tutorien 25 Stunden in der Woche Vorlesungen gehabt. Hinzu kamen im Durchschnitt ein Aufwand von einer Stunde die Woche für die Mathe- und Stochastikaufgaben und etwa eine Stunde in der Woche, um Hausaufgaben für den Sprachkurs zu erledigen. Je nach Mathekenntnissen haben Studenten aber in den ersten Semestern wesentlich mehr Zeit mit mathematischen Grundlagen gebraucht. Wer aber Analysis, analytische Geometrie und Stochastik in der Schule hatte, sollte absolut keine Probleme haben. Zu den Klausurenphasen erhöht sich der Aufwand natürlich enorm. Lerntage von 12 Stunden bis zu zwei Wochen vor der Klausur waren keine Seltenheit- allerdings auch nur bei Studenten, die (wie ich) die Vorlesungen in der Regel nicht nachgearbeitet haben. Zum Hauptstudium verbessert sich erstens die Organisation der Studenten und Verteilung der Prüfungsleistungen über das Semester hinweg. Jedoch habe ich mehr Zeit für Hausarbeiten, Gruppenarbeiten, Präsentationen usw. gebraucht, sodass ich eine durchschnittliche Woche mit etwa 31 Stunden ansetzen würde (vor allem getrieben durch die Bachelorthesis).

   Außeruniversitäre Aktivitäten

Abseits der Regelvorlesungen bietet die Frankfurt School in den ersten vier Semestern noch Tutorien zu Quantitative Methoden und Buchführung an. Außerdem ist die Frankfurt School Schauplatz zahlreicher Gastvorträge verschiedener Persönlichkeiten aus der Forschung und der Wirtschaft. Höhepunkt ist die jährliche von Studenten organisierte FS Conference, die an mehreren Tagen Persönlichkeiten aus der Wirtschafts-und Finanzwelt einlädt und sich an Studenten richtet. Die Frankfurt School hat ein eigenes Career Center, welches zahlreiche Veranstaltungen von Bewerberworkshops bis zu AC- Trainings gibt. Außerdem ist das Career Center bestens in die Finanzwelt vernetzt und bietet in regelmäßigen Abständen interessante Unternehmensworkshops an. Häufig vertreten sind namhafte Investmentbanken, Unternehmensberatungen, aber auch andere Unternehmen wie die Bundesbank oder die Lufthansa laden häufiger zu Veranstaltungen außerhalb des Campus ein.

   Qualität der Lehre und der Lehrbeauftragten

An der Frankfurt School werden viele Kurse noch von den Professoren selber unterrichtet. Dozenten sind teilweise Doktoranden oder andere wissenschaftliche Mitarbeiter, aber auch externe Dozenten aus der Wirtschaft. Die Qualität der Lehre ist sehr gut an der Frankfurt School und die Vorlesungen und die Professoren legen oftmals Wert auf Interaktivität in den Vorlesungen. Die Frankfurt School hat einen eigenen Qualitätssicherungsprozess durch die Bewertungsbögen, die die Studenten am Ende jedes Kurses (jedoch vor der Klausur) ausfüllen, sodass auffällig häufige negative Bewertungen dazu führen können, dass Lehrbeauftragte abgesetzt werden. In meiner Zeit bei der Frankfurt School gab es schon einige Lehrende, die abgesetzt worden sind, was zeigt, dass der Prozess auch gelebt wird. Sehr gute Erfahrung habe ich vor allem mit dem Kurs Public Finance bei Prof. Alexander Libman gemacht. Da er selber viel forscht, sind seine Vorlesungen immer auf dem allerneusten Stand. Durch die Interaktivität und spannende Fragestellungen wurden Studenten immer animiert, in den Vorlesungen aktiv mitzudenken.

   Forschungsreputation

Aus der Historie heraus ist die Frankfurt School eine eher praxisorientierte Universität. Nichtdestotrotz hält sie als Universität auch das Promotionsrecht inne. Die Möglichkeit zur Promotion gibt es, jedoch ist die Frankfurt School auch durch ihre Größe bedingt noch nicht so stark in der Forschung vertreten wie andere namhafte öffentliche Universitäten in Deutschland. Jedoch gibt es an der Frankfurt School starke Bemühungen in der Forschung aufzuschließen. Prof. Bannier und Prof. Grote sind beispielsweise sehr forschungsstark und erscheinen jährlich im Handelsblatt Ranking der aktivsten Forscher. Somit ist die Empfehlung klar, wenn jemand den wissenschaftlichen Weg anstrebt, gibt es an der Frankfurt School die Möglichkeit, diesem Weg nachzugehen. Der bessere Weg wäre aber sicherlich der traditionelle Weg über eine große öffentliche Uni.

   Reputation in der Wirtschaft

Die Reputation der Frankfurt School in der Wirtschaft ist deutschlandweit sehr stark. Die Frankfurt School ist als Experte im Finance Bereich in Deutschland Partner vieler namhafter Unternehmen und genießt einen einzigartigen Ruf. Die Absolventen der Frankfurt School haben keine Schwierigkeiten sich in den namhaftesten Unternehmen zu platzieren oder an prestigeträchtigen Universitäten ihren Master zu absolvieren. Den Absolventen stehen in vielerlei Hinsicht alle Türen offen und Frankfurt School Absolventen sind bei Personalern immer gerne gesehen. Außerdem ist die Frankfurt School besonders in der Finanzwelt durch ihre Alumni bestens vernetzt, sodass sich auch auf diesem Weg noch weitere Möglichkeiten ergeben berufliche Chancen zu nutzen. Im Ausland ist die Frankfurt School noch nicht sehr bekannt. Dies könnte sich jedoch durch FT Times Ranking 2013, in dem die Frankfurt School sich als einzige Deutsche Uni mit ihrem MSc Finance platzieren konnte, ändern. Die Bekanntheit der Frankfurt School im Ausland ist damit sicher noch ausbaufähig, nimmt aber weiter zu.

   On Campus Recruitung

Das On Campus Recruitung und die Veranstaltungen dazu finden über das ganze Jahr statt. Höhepunkt ist die Karrieremesse Meet Frankfurt School im Oktober jeden Jahres, zu welcher alle großen Investmentbanken, Unternehmensberatungen, Banken und einige DAX- Konzerne erscheinen. Die Frankfurt School pflegt langfristige Beziehungen zu den Recruitern und schafft es immer wieder ihre Absolventen erfolgreich zu platzieren.

   Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren für das ausbildungsintegrierte Studium beinhaltet sowohl die Bewerbung bei der Frankfurt School (schriftlich mit Zeugnissen) als auch bei dem jeweiligen Kooperationspartner (schriftlich mit Zeugnissen). Ich habe mich noch während der Abiturzeit beworben, weil es oftmals schon zu spät ist sich erst mit der Abschlussnote zu bewerben. Bei der Frankfurt School werden Bewerber nach einer Vorselektion (nach Noten und dem persönlichen Schreiben) zu einem AC eingeladen, bei welchem Logiktests, Wirtschaftstest, Englischtest (mündlich), ein persönliches Gespräch, und eine Gruppenübung anstehen. Unabhängig vom Ausgang bekommen alle Bewerber ein ausführliches Feedback. Im Wirtschaftstest hatte ich vor dem Studium erwartungsgemäß nicht gut abgeschnitten, aber auf das Bestehen dieses Tests kommt es auch nicht an. Das AC dient in erster Linie dazu zu überprüfen, ob der Bewerber zur Frankfurt School passt. Die Erwartungen an Abiturienten ohne Erfahrung in der Wirtschaft sind dementsprechend ihrem bisherigen Lebenslauf angepasst. Wichtig ist es nur zu zeigen, dass man Interesse am Wirtschaftsgeschehen hat und motiviert ist. Bei der Postbank hatte ich mich bereits ein Jahr vor dem Studienanfang beworben und wurde nach einer Vorauswahl zu einem Vorstellungsgespräch in Frankfurt eingeladen. Nach der Zusage von der Frankfurt School und der Postbank konnte ich somit ins Programm aufgenommen werden.

   Vorbereitungen zur Bewerbung

Ich hatte mich im Vorfeld zu meiner Bewerbung auf Karrieremessen über die Frankfurt School informiert. Außerdem hatte ich bei der Studienbetreuung darum gebeten mich in eine Vorlesung hineinsetzen zu dürfen. Ich hatte mich selber nicht aktiv auf die Aufgaben vorbereitet, sondern nur über die Frankfurt School und das Programm generell informiert. Eine Vorbereitung ist meiner Meinung nach auch nicht nötig. Authentizität zahlt sich im Bewerbungsgespräch auf jeden Fall aus und ein bisschen englisch sprechen üben hat auch nicht geschadet ;)

   Studiengebühren und Finanzierung

Zu meiner Studienzeit waren die Studiengebühren noch etwas geringer als jetzt und lagen bei etwa 5000 Euro pro Semester. Ein Teil der Studiengebühren wurde von der Postbank übernommen, sodass ich noch 75% der Kosten tragen musste. Die Studiengebühren haben meine Eltern übernommen. Allerdings habe ich von Anfang an Gehalt von der Postbank erhalten und konnte meinen Lebensunterhalt damit immer selbst finanzieren. Die Studiengebühren im Auslandssemester habe ich über ein Stipendium beim DAAD finanziert.

   Ratschläge an zukünftige Studenten

Ich würde jedem interessierten Schüler dazu raten sich intensiv über die Frankfurt School zu informieren, bevor er sich bewirbt. Außerdem ist das duale Studium natürlich sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, aber es ist nicht so schlimm, wie es manchmal dargestellt wird- daher sollte man sich nicht verrückt machen lassen. Die Frankfurt School bietet einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür an und bietet auch zwischendurch die Möglichkeit sich vor Ort zu informieren- das ist ein guter Anfang für die Vorbereitung. Außerdem hält die Frankfurt School auch eine Liste mit Kooperationspartner bereit, sodass jeder Bewerber sich über alle Unternehmen informieren kann. Zum dualen Studium ist generell zu sagen, dass es viele Vorteile gibt, die auch immer in der Presse betont werden. Die finanzielle Unabhängigkeit, die Möglichkeit während des Studiums viel Erfahrung zu sammeln und die Option im Unternehmen danach anzufangen sind sehr reizvoll. Weniger jedoch werden die Nachteile des dualen Studiums erwähnt. Diese sind jedoch, dass man keine Möglichkeit hat andere Bereiche oder Unternehmen kennenzulernen- man spezialisiert sich von Anfang an stark auf einen bestimmten Bereich (je nach Unternehmen). Außerdem hat man natürlich weniger dieses klassische Studentenleben mit Semesterferien und nur 30 Tage Urlaub im Jahr- die mindestens zur Hälfte für das Lernen draufgehen. Als Fazit war das duale Studium an der Frankfurt School eine unglaublich bereichernde Erfahrung, die optimal auf das Berufsleben danach vorbereitet. Es hat einem beigebracht seine Zeit effizient zu managen und sich im Berufsleben und gleichzeitig in der Universität zu behaupten. Für das duale Studium ist die Frankfurt School meiner Meinung nach die beste Adresse in Deutschland und durch die geringe Größe schafft es die Frankfurt School eine Vertrautheit und einen Spirit unter den Studenten zu hervorzurufen. Ich kann nur eine klare Empfehlung für dieses Programm und für die Frankfurt School aussprechen und wünsche allen Bewerbern viel Erfolg für die Bewerbung.
Erfahrungsbericht von Bao-Y van Cong
 - Frankfurt School of Finance & Management
 - Bachelor in Betriebswirtschaftslehre
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