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Die Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt
Fortbildungen im Bankwesen Bankfachwirt (IHK) Ausbildereignungsprüfung Bankbetriebswirt

„Darf es noch etwas mehr sein?“. So ähnlich könnte die Frage lauten, wenn man kurz Abschluss des Bankbetriebswirtstudiums steht und somit seit der Bankausbildung nun schon gute fünf Jahre Aus- und Fortbildung hinter sich gebracht hat und oftmals nach so langer Zeit mehr als nur lernmüde ist. Wäre da nicht die Tatsache, dass die letzte Extraportion Bildungsnachschlag nur noch ein letztes weiteres Jahr dauert, bis die Spitze der berufsbegleitenden Fortbildung im Bankwesen, der diplomierte Bankbetriebswirt, erreicht ist. Aber lohnt dieses zusätzliche letzte Jahr – und vor allem – lohnen die Kosten?

Dieser Artikel gibt ein wenig mehr Aufschluss über die Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt und ist gegliedert in die Abschnitte:

Allgemeines zum Dipl.-Bankbetriebswirt und §33 KWG Qualifikation
Lehrgang, Prüfung und Anbieter
Dipl.-Bankbetriebswirt oder Dipl.-Sparkassenbetriebswirt?
Bedeutung für den Berufsweg und Gehaltsperspektiven
Rechtliche Stellung des Titels "Dipl.-Bankbetriebswirt"
Kosten und Finanzierung
Fortsetzung der Bildungslaufbahn nach dem Dipl.-Bankbetriebswirt

Darüber hinaus finden sich in der Infobox zur linken Seite mehrere hilfreiche und nützliche Links zu weiteren Informationen und Lehrgangsanbietern.

   Allgemeines zum diplomierten Bankbetriebswirt und §33 KWG Qualifikation

In der vierstufigen Bildungskarriere im deutschen Geschäftsbankensystem, angefangen mit dem Bankkaufmann und gefolgt von Bankfachwirt und Bankbetriebswirt, ist der diplomierte Bankbetriebswirt der Abschluss einer langen Reise auf dem Weg zum Manager eines Kreditinstituts. Das Wort „Manager“ darf hier unterstrichen werden, denn genau das ist das erklärte Ziel der Fortbildung. Anders als der Bankbetriebswirt, der noch einen sehr starken operativen Fokus in den Themenfeldern des Studiums aufweist, ist die einjährige Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt auf Themen des strategischen Managements in Kreditinstituten zugeschnitten. Damit richtet sich das Programm nicht mehr an Teilnehmer, die mit der Übernahme einer Position als Geschäftsstellenleiter das Ende der Fahnenstange vor Augen sehen. Stattdessen haben Lehrgangsteilnehmer üblicherweise höhere Ziele vor Augen, denn der diplomierte Bankbetriebswirt hat das Ziel, seine Teilnehmer für die Übernahme einer Aufgabe als Bereichsleiter oder Vorstand zu qualifizieren.


Mit dieser Zielsetzung ist bereits klar, dass der diplomierte Bankbetriebswirt in jedem Fall eine Fortbildung ist, die nicht jeder Bankangestellte benötigt. Konnte man beim Bankbetriebswirt noch die Aussage treffen, dass sich die Fortbildung praktisch immer lohnt, da sie für viele qualifizierte Aufgaben eine Standardvoraussetzung ist, so gilt dies für den diplomierten Bankbetriebswirt nicht mehr. Wer als Spezialist, Berater für anspruchsvolle Kunden oder Leiter einer Geschäftsstelle tätig sein möchte und keine „höheren“ Karriereambitionen hegt, wird von der Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt aufgrund seiner Managementlastigkeit wenig bis gar nicht profitieren. Auch der Mehrwert der Investition ist in solch einem Fall fraglich, wer bereits Geschäftsstellenleiter ist und in dieser Funktion verbleiben möchte, kann nicht erwarten, dass sein Gehaltscheck größer wird, nur weil er einen höherwertigen Titel auf der Visitenkarte trägt.

Umgekehrt hat die Fortbildung für alle, die eine hochqualifzierte Managementfunktion auf der ersten und zweiten Führungsebene anstreben, eine weitere besondere Bedeutung: §33 Abs. 2 des KWG in Deutschland legt unmissverständlich fest, dass nicht „jeder“ einfach so eine Bank führen darf. So lautet der Gesetzestext (Stand April 2013):

„(2) Die fachliche Eignung der in Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 genannten Personen für die Leitung eines Instituts setzt voraus, daß sie in ausreichendem Maße theoretische und praktische Kenntnisse in den betreffenden Geschäften sowie Leitungserfahrung haben. Die fachliche Eignung für die Leitung eines Instituts ist regelmäßig anzunehmen, wenn eine dreijährige leitende Tätigkeit bei einem Institut von vergleichbarer Größe und Geschäftsart nachgewiesen wird.“ Das bedeutet, in den Vorstand einer Bank kann nur berufen werden, wer über die notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse verfügt. Der diplomierter Bankbetriebswirt adressiert in dieser Formulierung ganz klar die theoretischen Voraussetzungen. Der Abschluss zum diplomiertern Bankbetriebswirt alleine qualifiziert zwar entgegen landläufiger Meinung noch nicht zur Führung eines Kreditinstitutes, da auch angemessene Berufserfahrung nachgewiesen werden muss, jedoch erkennt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht neben einem Hochschulstudium die Fortbildung zum diplomiertern Bankbetriebswirt als eine hinreichende theoretische Qualifikation gemäß §33 Abs.2 KWG an, was den diplomiertern Bankbetriebswirt de-fakto für jeden Bankangestellten ohne qualifizierendes Hochschulstudium zum Pflichtbestandteil seiner Ausbildung macht, um einen Vorstandsposten übernehmen zu können.

   Lehrgang, Prüfung und Anbieter

Wie schon beim Bankbetriebswirt zeichnet sich auch beim Dipl.-Bankbetriebswirt ab, dass die Auswahl am Ende immer auf einen drei Lehrgangsanbietern hinausläuft. Die Fortbildung wird in erster Linie von der Bankakademie (Frankfurt School of Finance & Management), am BankColleg der GenoAkademie sowie dem Lehrinstitut der Sparkassenorganisation angeboten, wobei in der Sparkassenorganisation der Titel Dipl.-Sparkassenbetriebswirt vergeben wird.

Die nachstehende Grafik zeigt die jeweiligen Lehrmodule des Programms bei der Frankfurt School of Finance & Management sowie dem BankColleg. Trotz der unterschiedlichen Modulnamen ist unmittelbar ersichtlich, dass es sich bei der Fortbildung im Kern um ein pures Managementstudium handeln, dass das den Fokus auf das strategische Management eines Kreditinstitutes legt.


Die Abschlussprüfung findet beim jeweiligen Lehrgangsanbieter selbst statt. Üblicherweise geht die Prüfung über das Schreiben von Klausuren und Prüfungen hinaus. Stattdessen gehört üblicherweise die Anfertigung einer umfangreichen und fachlich anfordernden Studienarbeit zu den Prüfungsleistungen sowie auch ein sogenanntes Kolloquium, d.h. eine anspruchsvolle, mündliche Prüfung, die auf fachlich bzw. wissenschaftlich auf einem hohen Niveau stattfindet.

   Dipl.-Bankbetriebswirt oder Dipl.-Sparkassenbetriebswirt?

Wie auch im Artikel zum Bankbetriebswirt geschildert, stehen Sparkassenmitarbeiter oft vor der unbequemen Entscheidung, den sparkasseninternen Weg zu gehen oder die Fortbildung über einen Anbieter der privaten Wirtschaft zu machen. Die Sparkassenorganisation hat in Deutschland über Jahrzehnte hinweg ein sehr etabliertes eigenes Aus- und Fortbildungssystem aufgebaut, dass neben den Sparkassenakademien, die für die jeweiligen Bundesländer zuständig sind, sogar eine eigene Hochschule umfasst und mit dem Lehrinstitut, an dem die Dipl.-Sparkassenbetriebswirte ausgebildet werden, eine eigene sehr erfolgreiche Kaderschmiede für den Managementnachwuchs für die Bereichsleiter- und Vorstandsebene etabliert hat.

Ganz unabhängig von der gebotenen Qualität der eigenen Lehrangebote in der Sparkassenorganisation muss es für jeden Bankangestellten eine grundständige Überlegung sein, warum der Dipl.-Sparkassenbetriebswirt anstatt des Dipl.-Bankbetriebswirtes absolviert werden soll. Die Inhalte sowie die Zielsetzung beider Programme ist durchweg sehr ähnlich. Dagegen ist der eine Titel fest an die Sparkassenorganisation gebunden, der andere Titel ist dagegen universell im gesamten Bankensektor anerkannt.

Dies führt zu folgendem Problem: Logisch und rational betrachtet ist der Bankbetriebswirt ein Abschluss, der mehr Flexibilität erlaubt. Zwar wird auch eine Deutsche Bank, eine Commerzbank und auch jede Volksbank die Qualifikation eines Dipl.-Sparkassenbetriebswirtes zu schätzen wissen, jedoch ist man erstens mit dem Dipl.-Bankbetriebswirt besser vertraut und zweitens wirkt es – höflich gesagt – etwas amüsant und merkwürdig, wenn unter dem Banner der Deutschen Bank auf der Visitenkarte der Titel „Dipl.-Sparkassenbetriebswirt“ steht. Diese Aussage impliziert nicht, dass Dipl.-Sparkassenbetriebswirte erhebliche Nachteile haben, wenn sie in den privaten oder genossenschaftlichen Bankensektor wechseln wollen, jedoch wird klar, dass dieser Punkt ein zentraler Aspekt in der Entscheidungsfindung sein muss.

Problematisch steht dem jedoch gegenüber, dass eine Entscheidung FÜR den Dipl.-Bankbetriebswirt immer automatisch eine Entscheidung GEGEN die Sparkassenakademie ist. Obwohl dies in einem Unternehmen mit gesunder Personalführung nicht der Fall sein darf, wird dieser Punkt manchem Sparkassenmitarbeiter dann als Illoyalität gegenüber dem eigenen Arbeitgeber ausgelegt oder es wird vermutet, dass der Mitarbeiter Ambitionen hat, das Haus zu wechseln. Zwar ist letzteres ein ganz natürlicher Prozess in jeder Berufslaufbahn und muss vor allem nicht Gegenstand der Entscheidung für den Dipl.-Bankbetriebswirt und gegen den Dipl.-Sparkassenbetriebswirt sein, aber dennoch können wichtige Entscheidungsträger dies entsprechend negativ interpretieren. Damit wird ungewollt die Frage der Fortbildung unter Umständen eine politische Entscheidung, die die eigene Karriere im Haus im schlmmsten Fall bremsen kann.

Es gibt keine Patentlösung, welche Entscheidung die „bessere“ ist in dieser Situation. Zu empfehlen ist folgendes: Wer nach mehreren Jahren Mitarbeit sich sicher ist, dass er in jedem Fall für seine gesamte weitere Laufbahn der Sparkassenorganisation treu bleiben will, sollte guten Gewissens die hauseigenen Fortbildungen nutzen, denn diese haben sich über Jahrzehnte hinweg bewährt und viele hervorragende Karrieren innerhalb des Sparkassensektors begründet. Wer hingegen sich berufliche Freiheit wahren will oder sogar ganz konkret mit dem Gedanken spielt, den Sparkassensektor zu verlassen, solle stets den Abschluss bevorzugen, der allgemeingültig anerkannt und nicht institutsgebunden ist. Idealerweise sollte hierzu bereits vorab auch aktiv das Gespräch mit dem Vorgesetzten und der Personalabteilung gesucht werden, um einen objektiven Ratschlag einzuholen. Da das Bankhaus im Nachhinein ohnehin erfährt, für welche Option sich der Mitarbeiter entscheidet, macht ein frühes Gespräch Sinn. Steht die Bank beiden Optionen offen und neutral gegenüber, erleichtert dies die Entscheidung, falls nicht, kann man jedoch aus den Gesprächen eventuell vorhandene negative Tendenzen bereits vorab heraushören und dies in die Entscheidungsfindung einfließen lassen.

   Bedeutung für den Berufsweg und Gehaltsperspektiven

Wie beschrieben ist der Dipl.-Bankbetriebswirt aufgrund der §33 KWG Anerkennung eine wichtige Voraussetzung, die Weg in den Vorstand einer Bank ebnen kann, wenngleich er dazu noch nicht alleine berechtigt. Ob sich die Investition lohnt und auch zu dem erhofften Karrieresprung führt, kann nicht a priori gesagt werden und hängt in erster Linie vom Mitarbeiter selbst ab. Der Dipl.-Bankbetriebswirt ist dazu konzipiert, Lehrgangsteilnehmer für eine Aufgabe als Bereichsleiter oder Vorstand zu qualifizieren. Allerdings als der Karriereweg zum Leiter einer Filiale, der oftmals noch recht gut planbar ist, steht es für viele Bankangestellte jedoch in den Sternen, ob es jemals so weit kommt. Viele, den Sprung zum Bereichsleiter geschafft haben, betonen, dass dieser Karriereschritt oftmals nicht planbar ist und auch oft das Glück dazu gehört, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein.

Wer jedoch dank des Dipl.-Bankbetriebswirtes seine Karriere weiter erfolgreich weiter vorantreibt, sei es, dass der Sprung zum Bereichsleiter gelingt oder die Fortbildung hilfreich ist, die Leitung einer größeren Geschäftsstelle zu übernehmen, kann sich jedoch sicher sein, dass sich die Investition in die Fortbildung recht schnell auszahlt. Allerdings ist der Dipl.-Bankbetriebswirt anders noch als der Bankfachwirt und Bankbetriebswirt eine sehr langfristige Investition. Bei Fortbildungen auf den niedrigeren Qualifikationsstufen ist die Übernahme eine fachlich höherwertigen Aufgabe oftmals recht schnell möglich, insbesondere wenn die Fortbildung von der Bank aktiv gefördert wird. Wer bereits Geschäftsstellenleiter ist und den Dipl.-Bankbetriebswirt ablegt, wird seine Karriere nicht mehr mit der selben Geschwindigkeit vorantreiben und oftmals noch einige Zeit in seiner aktuellen Position verbleiben, bis sich der nächste Karriereschritt abzeichnet. Der Lehrgang zum Dipl.-Bankbetriebswirt kann dann aber hilfreich sein, zum richtigen Augenblick möglichst weit vorne in der Reihe zu stehen.

   Rechtliche Stellung des Titels "Bankbetriebswirt"

Der Name „Diplomierter Bankbetriebswirt“ – und eben nicht „Diplom-Bankbetriebswirt“ - verrät bereits, dass hier kein Diplom-Studium absolviert wird. Was erstmal widersprüchlich klingt, klärt sich auf, wenn man sich genauer mit der Bedeutung des Wortes „Diplom“ in Deutschland beschäftigt. Der Begriff „Diplom-Bankbetriebswirt“ im engeren Sinne wäre irreführend und rechtlich auch sehr problematisch in Deutschland, denn mit der Angabe eines Fachs (hier: Bankbetriebslehre) ist der Begriff „Diplom“ ein akademischer Grad. Dies ist bei der Fortbildung zum diplomierten Bankbetriebswirt nicht der Fall. Der Abschlüsse „Dipl.-Bankbetriebswirt“ oder „Dipl.-Sparkassenbetriebswirt“ sind keine akademischen Grade und entsprechen weder einem Diplom- noch einem sonstigen akademischen Studium. Besonders wichtig ist dies für jeden Absolventen zu wissen, da penibel darauf geachtet werden muss, dass der Abschluss korrekt angegeben wird. Wer auf seine Webseite, sein XING-Profil oder seine Visitenkarte versehentlich den Titel „Diplom-Bankbetriebswirt“ schreibt, macht sich unter Umständen nach §132a StGB strafbar, zwar existiert kein solcher akademischer Abschluss, allerdings impliziert der Name einen akademischen Abschluss, der tatsächlich nicht vorliegt.

Damit qualifiziert der diplomierter Bankbetriebswirt grundsätzlich erst einmal nicht zur Aufnahme eines akademischen Studiums und schon gar nicht zur Promotion, um den Grad eines akademischen Doktors zu erreichen. In den letzten Jahren zeichnet sich jedoch eine gewisse Tendenz ab, dass erste Bildungsanbieter versuchen, einen Brücke zwischen dem diplomierten Bankbetriebswirt und dem Masterstudium zu schlagen und somit versuchen, den Abschluss zum diplomierten Bankbetriebswirt als einen dem Bachelorstudium gleichwertigen Abschluss zu behandeln.

Darüber hinaus gilt wie auch schon beim Bankbetriebswirt, dass der Dipl.-Bankbetriebswirt sowie das zugehörige Äquivalent der Sparkassenorganisation Titel der privaten bzw. öffentlich-rechtlichen Kreditwirtschaft und damit keine gesetzlich geregelten Berufsbezeichnungen sind. Der Abschluss wird weder von staatlicher noch einer sonstigen öffentlichen Stelle (z.B. der IHK) abgenommen und die Prüfungshoheit sowie die Vergabe des Abschlusses liegt alleinig im Machtbereich des Lehrgangsanbieters, der die Prüfung selbst vollzieht.

In der Praxis spielt diese mangelnde „rechtliche“ Anerkennung jedoch keine Rolle, da der Abschluss zum Dipl.-Bankbetriebswirt ein seit Jahrzehnten etablierter Abschluss in der deutschen Kreditwirtschaft ist, gemeinhin in praktisch jedem Zweig der Kreditwirtschaft hohe Anerkennung genießt und wie weiter oben beschrieben von der BAFin auch als theoretische §33 KWG Qualifikation anerkannt ist.

   Kosten und Finanzierung

Die Kosten für die Fortbildung zum diplomiertern Bankbetriebswirt liegen je nach Anbieter bei etwa 5.000,- bis 6.000,- Euro. Da es sich um keinen akademischen Abschluss oder eine Berufsausbildung handelt, sind für diesen Abschluss keine öffentlichen Fördergelder oder Studienkredite verfügbar, so dass Kandidaten die Kursgebühr aus dem eigenen Vermögen oder über ein normales Bankdarlehen bezahlen müssen.

   Fortsetzung der Bildungslaufbahn nach dem Bankbetriebswirt

Bis vor wenigen Jahren konnte ohne Ausnahme die Aussage getroffen werden, dass der diplomierter Bankbetriebswirt das Ende der Fahnenstange ist. Nach diesem Abschluss gab es keine höherwertige Fortbildung, die auf der Fortbildung aufsetzte. Dies hat sich, wie weiter oben erwähnt, in den letzten Jahren langsam geändert. Über die Bewertung und Anrechnung von Studienleistungen aus der Fortbildung zum diplomiertern Bankbetriebswirt nach dem European Credit Transfer System (ETCS) eröffnen inzwischen einige private Bildungsanbieter sowie auch das Lehrinstitut der Sparkassenorganisation ihren Absolventen den Weg in ein Executive MBA Studium, dass das dann auf diesem Weg mit einem akademischen Grad abschließt.

Details hierzu lassen sich beim jeweiligen Lehrgangsanbieter erfahren. Wer grundsätzlich mehr zum Thema MBA-Studium erfahren möchte, findet in der Rubrik „BWL & Finance Studium“ im Abschnitt „MBA Programme“ weitere Informationen.

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