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Weitere Quellen
Berufsverordnung
Weiterbildungsprofil der IHK
Artikel zum CCI Bachelor
§132a StGB
Die Fortbildung zum IHK-gepr ften Bankfachwirt
Fortbildungen im Bankwesen Ausbildereignungspr fung Bankbetriebswirt Dipl.-Bankbetriebswirt

Dieser Artikel thematisiert die zweij hrige Fortbildung zum Bankfachwirt (IHK), die direkt im Anschluss an eine abgeschlossene Bankausbildung begonnen werden kann. Folgende Bereiche werden thematisiert:

Allgemeines zum Bankfachwirt
Lehrgang, Pr fung und Anbieter
Bedeutung f r den Berufsweg
Kosten und Finanzierung
Abitur dank Bankfachwirt
Detaillierte Zulassungsvoraussetzungen
Der "Bachelor"-Titel der IHK
Fortsetzung der Bildungslaufbahn nach dem Bankfachwirt

Dar ber hinaus finden sich in der Infobox zur linken Seite mehrere hilfreiche und n tzliche Links zu weiteren Informationen und Lehrgangsanbietern.

  Allgemeines zum Bankfachwirt

Bei der Fortbildung zum Bankfachwirt (IHK) handelt es sich zweifelsfrei um eine der zentralen Fortbildungen f r jeden Bankkaufmann berhaupt. Der Berufsabschluss "Bankfachwirt (IHK)" ist eine von den Industrie- und Handelskammern verliehene Berufsbezeichnung, die sich inzwischen ber vierzig Jahre in Deutschland erprobt und bew hrt hat. Die Fortbildung wurde von der damaligen Bankakademie in Frankfurt am Main zu Beginn der 1920er Jahre konzipiert, um Bankkaufleuten ohne Hochschulzugangsberechtigung eine umfassende Fortbildung anzubieten, mit der sie qualifizierte Aufgaben in einer schon damals immer komplexer werdenden Umwelt bernehmen konnten. Bereits 1972 ging die Pr fungshoheit an die Industrie- und Handelskammern ber, womit der Bankfachwirt zu einem branchenweiten Standard wurde.

Der Begriff des "Fachwirts" stellt das allgemeine quivalent zum Meistertitel im Handwerk dar. So wie ein Maler nach seiner Lehre sich zum Malermeister fortbilden kann, bildet sich der Bankkaufmann zum Bankfachwirt fort. Im Gegensatz zu den meisten Meistergraden im Handwerk qualifiziert der Bankfachwirt jedoch nicht zur F hrung eines eigenen Unternehmens in der Bankenbranche, da ein Kreditinstitut vielfach komplexer ist als ein Handwerksbetrieb. Dagegen ist der Fachwirt ebenso wie der Meister berechtigt, neue Lehrlinge auszubilden, nachdem der Ausbildereignungsschein vor der IHK abgelegt wurde. Bankfachwirte erhalten die Ausbildereignung auf einem verk rzten Weg: Der Fachwirtabschluss vor der IHK umfasst bereits den theoretischen Teil der Ausbildereignungspr fung, so dass Bankfachwirte ausschlie lich den praktischen Teil der Pr fung ablegen m ssen.

Im Schema der sogenannten Aufstiegsfortbildungen stellt der Bankfachwirt die mittlere Stufe dar. Er ist als wirtschaftszweigbezogene Fortbildung umfassender und tiefgreifender angelegt als der funktionsbezogene Fachkaufmann, ist jedoch geringer qualifizierend als der Betriebswirt, der wirtschaftszweig bergreifend ist und zu den h chsten Abschl ssen geh rt, die die Industrie- und Handelskammern vergeben.


  Lehrgang, Pr fung und Anbieter

Die Fortbildung zum Bankfachwirt wird nicht von den Industrie- und Handelskammern selbst angeboten, sondern muss bei einem privaten Bildungsinstitut absolviert werden. Nur die Pr fung selber wird vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt. Dies f hrt mitunter zu einem weit verbreiteten Irrtum: Studienganganbieter f hren regelm ig Zwischenpr fungen durch und versetzen die Teilnehmer eines Lehrgangs nicht in das n chste Semester, falls diese durch die Pr fung durchfallen. W hrend dies im eigenen Interesse der Teilnehmer geschieht (der Bankfachwirt z hlt gemeinhin zu den schwersten Fachwirtpr fungen der IHK berhaupt), gehen viele Bankkaufleute davon aus, dass ohne abgeschlossenen Lehrgang die Teilnahme an der Pr fung vor der IHK nicht m glich ist. Dies ist falsch. Die Industrie- und Handelskammer verlangen nicht den Besuch eines Lehrgangs, sondern lediglich den Abschluss zum Bankkaufmann sowie zwei Jahre Berufserfahrung als Vollzeitkraft. Unter bestimmten Bedingungen ist auch die Teilnahme an der Pr fung ohne vorherigen Abschluss zum Bankkaufmann m glich (Details s. unten). Die Teilnahme an der Pr fung ist grunds tzlich auch ohne Lehrgang oder mit abgebrochenem Lehrgang m glich. Dies ist jedoch keinesfalls zu empfehlen, da der Rahmenstoffplan ca. 500 Fortbildungsstunden umfasst und entsprechend komplex ist.

Aufgrund des Umfangs sowie der Tatsache, dass die Industrie- und Handelskammer zwei Jahre Berufserfahrung verlangt, dauert der Lehrgang je nach Anbieter zwischen 1,5 und 2,5 Jahre. Studienabschnitte werden dabei meist in Semester unterteilt (an der Frankfurt School 4 Semester, an dem BankColleg 5 Semester). Vorlesungen werden blicherweise abends oder am Samstag gehalten und sind hnlich dem Unterricht der Berufsschule konzipiert, d.h. sie beruhen auf aktiver Mitarbeit der Teilnehmer sowie der Bearbeitung von Problemstellungen und Aufgaben im Unterricht. Als Dozenten werden blicherweise Berufsschullehrer, langj hrige Bankpraktiker oder Absolventen akademischer Studieng nge der Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre engagiert.

Es gibt mehrere Bildungsanbieter im deutschen Raum, die einen Lehrgang zum Bankfachwirt anbieten. Interessenten sollten jedoch darauf achten, nur Anbieter zu w hlen, die gewisse Qualit tsstandards einhalten. In den vergangenen Jahren haben sich mehrere Kleinstanbieter zu etablieren versucht, deren Lehrgangsqualit t in Anbetracht der Pr fungsergebnisse ihrer Teilnehmer vor der IHK zweifelhaft erscheint. Financial Career vertritt die Ansicht, dass zur Vorbereitung auf die Bankfachwirtpr fung in erster Linie die Frankfurt School of Finance & Management, die BankColleg sowie B hr & Partner empfohlen werden k nnen. Beim BankColleg ist zu beachten, dass dort zus tzlich der eigene Titel "Fachwirt BankColleg" verliehen wird. Dieser Titel ist kein Ersatz f r den offiziellen Titel "Bankfachwirt", den nur die IHK verleihen darf. Lehrgangsteilnehmer sollten sich also wie bei den anderen Anbietern regul r zur Pr fung vor der IHK anmelden. Inzwischen gilt nun seit einiger Zeit selbiges auch f r Frankfurt School, welche vor einiger Zeit ebenfalls einen eigenen Fachwirt-Titel verleiht, welcher kein Ersatz f r den offiziellen IHK-Titel ist.

Die Fortbildung zum Bankfachwirt umfasst die folgenden Bereiche:


Mit diesem Profil ist der Bankfachwirt einer der am breitesten aufgestellten Fachwirte, mit Ausnahme der Bankbetriebslehre und dem Wahlpflichtfach werden alle Themenbereiche angerissen, die auch im Grundstudium an einer Fachhochschule oder Universit t unterrichtet werden.

Um die bersichtlichkeit des Artikels zu wahren, finden sich detaillierte Informationen zu jedem Pr fungsbereich in der Kategorie "Mehr zu diesem Thema".

Am Ende des Lehrgangs erfolgt die Pr fung vor der Industrie- und Handelskammer. Die Pr fung besteht aus f nf Klausuren zu jeweils zwei Zeitstunden Dauer sowie einer m ndlichen Pr fungen ber zwanzig Minuten mit Vorbereitungszeit. Abgefragt wird der gesamte Stoff des zweij hrigen Lehrplans, was eine sehr intensive Wiederholung und Vorbereitung zwingend notwendig macht. Im Regelfall finden im Fr hjahr und Herbst die schriftlichen Pr fungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt, d.h. am ersten Tag werden die ersten drei Klausuren und am Folgetag die letzten beiden Klausuren geschrieben. Die m ndliche Pr fung findet um etwa drei Monate versetzt im Sommer bzw. Winter statt. Es werden zwei F lle vorgelegt, aus denen gew hlt wird. Die F lle k nnen sowohl simulierte Beratungsgespr che sowie auch Fachfragen oder eine Mischung aus beidem verlangen. Das Praxisgespr ch ist jedoch der h ufigste Fall, es lohnt sich daher, bungen und Hinweise aus der m ndlichen Pr fung zum Bankkaufmann nochmals durchzugehen.

Mit dem Tag der m ndlichen Pr fung verleiht die Industrie- und Handelskammer den erfolgreichen Absolventen der Pr fung dann den Titel "Gepr fter Bankfachwirt" bzw. "Gepr fte Bankfachwirtin".

  Bedeutung f r den Berufsweg

Unmittelbar gegen Ende ihrer Ausbildung fragen sich viele angehende Bankkaufleute, warum sie sich nochmal zwei Jahre Stress antun sollen. Auf dieses "Warum" gibt es eine Reihe sehr guter Antworten. Tatsache ist, dass das Bankgesch ft in den vergangenen Jahren zunehmend komplexer geworden ist, w hrend Rationalisierungen vor allem immer st rker im Bereich Kasse / Service stattfinden. Es ist unwahrscheinlich, dass dieser Trend abrupt endet. Weiterhin sorgt der demographische Wandel in Deutschland f r zwei Erscheinungen: Die Leute werden lter und es stehen enorme Verm genswerte zur Disposition, die eines Tages vererbt werden, was nichts anderes hei t, als das der Beratungsbedarf vor allem im Bereich der verm genden Privatkunden deutlich zunimmt. Die zweite Auswirkung betrifft die junge Generation selber: Es gibt immer weniger Fachkr fte, dies trifft auch die Banken, womit die Karrierechancen f r qualifizierte Kr fte tendenziell eher steigen statt fallen.

Dem steht der Trend gegen ber, dass es f r viele Bankkaufleute immer schwieriger wird, ihre Einstiegsposition als Kassierer oder Privatkundenberater im Mengengesch ft ohne irgendeine Fortbildung zu verlassen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Bankfachwirt immer mehr zu einem Standard statt zu einer Besonderheit geworden, wenn es darum ging, weiterf hrende Stellen zu besetzen. In diese Kerbe schl gt auch das Argument, dass gepr fte Bankfachwirte langfristig tendenziell deutlich bessere Gehaltsaussichten haben, womit sich die Lehrgangskosten mehr als amortisieren. Gerade junge Auszubildende halten dem Karriereargument gerne eigene Beobachtungen entgegen wie "Ja aber meine Kollegin, die XY, die hat auch den Bankfachwirt gemacht! Und? Die steht immer noch an der Kasse!". Diese Beurteilung entspringt einem Ph nomen, das in der Wissenschaft als der "Halo-Effekt" bekannt geworden ist: Die nur allzu menschliche Tendenz, aus einzelnen, speziellen Beobachtungen einen allgemeinen Sachverhalt abzuleiten. Wie prinzipiell jede Fortbildung ist der Bankfachwirt eine Eintrittskarte, er ersetzt aber weder das K nnen einer Person noch ihr Auftreten oder den Grad ihrer beruflichen Motivation. Ausnahmen existieren in praktisch jeder Bank, diese sollten niemanden dazu verleiten, eine Fortbildung als effektlos zu betrachten, denn dieser R ckschluss ist schlichtweg falsch. Betrachtet man zwei gro e Vergleichsgruppen ber einen l ngeren Zeitraum, haben Bankfachwirte erheblich bessere Karriereaussichten als Bankkaufleute. Daher sollte jeder Azubi einer Bank intensiv dar ber nachdenken, ob er nicht diese zwei Jahre zus tzlich investiert, denn die positiven Auswirkungen genie t er ein ganzes Berufsleben lang.

  Kosten- und Finanzierung

Mit Beginn der Fortbildung zum Bankfachwirt droht vielen Auszubildenden erstmals die Erkenntnis im Leben, dass eine umfassende und hochwertige Ausbildung durchaus recht teuer ist. W hrend die theoretische Berufsausbildung zum Bankkaufmann an der Berufsschule kostenlos ist, muss der Fachwirtlehrgang selbst bezahlt werden. Die Kosten liegen hierf r bei etwa 4.500,- Euro f r das gesamte Programm. Die H he kann je nach Anbieter etwas schwanken. Dazu kommt, dass jeder Teilnehmer die Pr fungsgeb hr f r die Industrie- und Handelskammer in H he von ca. 400,- Euro selbst bezahlen muss (dies hat im Fall der Ausbildungspr fung noch der ausbildende Betrieb bernommen).

Der Staat greift jedoch erheblich bei der Finanzierung der Fortbildung unter die Arme. Die wichtigste F rderung, um die sich jeder Lehrgangsteilnehmer zu Beginn k mmern sollte, ist das sog. "Meister-Baf G".

Zum Bezug vom Meister-Baf G ist ausnahmslos jeder Teilnehmer eines Fachwirtlehrgangs berechtigt, unabh ngig seines Einkommens und seines Verm gens. Es wird also immer und ohne Ausnahme gezahlt. Es kann jedoch versagt werden, wenn der Fortbildende nicht regelm ig an den Vorlesungen teilnimmt. Anbieter wie die Frankfurt School f hren hierzu Unterschriftenlisten und m ssen diese auf Abruf vorlegen, womit die jeweilige F rderstelle durchaus den Grad der Anwesenheit eines Meister-Baf G-Empf ngers berpr fen kann. Als Daumenregel gilt, dass es bei mehr als 20% Fehlquote anfangen kann, kritisch zu werden.

Im Gegenzug ist die finanzielle F rderung erheblich: Das Meister-Baf G erstattet den Teilnehmern in Raten w hrend der Fortbildungsdauer insgesamt 30,5% aller Lehrgangsgeb hren. Der restliche Betrag kann vollst ndig durch ein zinsg nstiges Darlehen der Kreditanstalt f r Wiederaufbau finanziert werden. Dieses wird blicherweise zusammen mit dem Meister-Baf g selbst beantragt. Der gr te Vorteil dieses Darlehens ist, dass mit Abschluss der Fortbildung vor der IHK einen Erlass von 25% auf ihr Restdarlehen erhalten. Damit erreicht die F rderquote insgesamt fast 48%. Hinzu kommt, dass die restlichen Kosten im Regelfall steuerlich absetzbar sind, da es sich um eine berufliche Fortbildung handelt. Rechnet man alle F rderm glichkeiten sowie den Steuervorteil auf, muss ein angehender Bankfachwirt also effektiv weniger als die H lfte der eigentlichen Lehrgangskosten selber tragen.

  Abitur dank Bankfachwirt

Neben den neuen beruflichen Chancen und der finanziellen F rderung er ffnet sich Bankfachwirten ein weiterer Bonus seit dem Jahr 2009. Die Kultusministerkonferenz hat im M rz 2009 erstmals eine Vereinheitlichung in Bezug auf die Anrechnung des Fachwirtabschlusses als Hochschulzugangsberechtigung beschlossen. Per 06.M rz 2009 wurde in Verbindung mit den 53,54 BBiG und 42,42a HwO (siehe auch unter "Mehr zu diesem Thema") der Beschluss gefasst, dass die Inhaber eines Meister- oder Fachwirttitels grunds tzlich ber die allgemeine Hochschulreife verf gen, wenn der entsprechende Lehrgang mehr als 400 Stunden umfasst. Dies im Fall des Bankfachwirts gegeben. Damit er ffnet sich folglich jedem Bankfachwirt die M glichkeit, unabh ngig seines Schulabschlusses ein Hochschulstudium zu beginnen.

  Detallierte Zulassungsvoraussetzungen

Eingangs wurde bereits erw hnt, dass die Pr fung von Nicht-Bankkaufleuten abgelegt werden kann. Genaues regelt hierzu 3 der "Verordnung ber die Pr fung zum anerkannten Abschluss Gepr fter Bankfachwirt / Gepr fte Bankfachwirtin" vom 01.M rz 2000. Zur Pr fung kann jeder zugelassen werden, der nachfolgende Kriterien erf llt:

1. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Bankkaufmann oder Sparkassenkaufmann sowie eine zweij hrige, einschl gige Berufspraxis.

2. Eine andere abgeschlossene Ausbildung im kaufm nnischen Bereich oder im Verwaltungswesen sowie eine dreij hrige, einschl gige Berufspraxis.

3. Eine sechsj hrige, einschl gige Berufspraxis.

Als einschl gige Berufspraxis ist hierbei eine T tigkeit zu verstehen, die wesentliche Bez gen zu den Aufgaben in der Kreditwirtschaft hat.

  Der "Bachelor"-Titel der IHK

Mancher frisch gebackene Bankfachwirt hat sich in den vergangenen Jahren bei Erhalt seines Pr fungszeugnisses durchaus verwundert die Augen gerieben, wurde er auf einem zweiten Zeugnis doch zugleich in den Rang eines Akademikers erhoben, indem ihn die Industrie- und Handelskammer zum "Bachelor of Banking Services & Operations (CCI)" ernannt hat. So, wie hier beschrieben, entspricht es zwar nicht dem Sachverhalt der Realit t, jedoch war das der erste Eindruck vieler neuer Bankfachwirte. Tats chlich hat die IHK nicht die Absicht, jemandem zum Bachelor zu machen. Das zus tzliche Dokument dient als bersetzungshilfe, damit Bankfachwirte im Ausland in etwa ihren Bildungsstand umrei en k nnen. Diese bersetzungshilfe ist jedoch mit gr ter Vorsicht zu genie en. Die Industrie- und Handelskammer hat weder das Recht, einen Bachelor-Titel zu vergeben, noch existiert im akademischen Sinne so etwas wie ein "Bachelor of Banking Services & Operations (CCI)". CCI steht hierbei brigens f r "Chamber of Commerce and Industry".

Was als gut gemeinte bersetzungshilfe im Ausland meist keine gr eren Probleme nach sich ziehen wird, ist gegenw rtig in Deutschland ein gro er Stein des Ansto es. Trotz seiner Komplexit t und seines Inhalts ist der Bankfachwirt kein gleichwertiger Bildungsabschluss zu einem Bachelorgrad, der blicherweise sechs oder sieben Semester Vollzeitstudium erfordert. Rechtlich wird es problematisch, wenn ein Bankfachwirt sich als "Bachelor" bezeichnet. Damit begeht derjenige nach aktuellen Rechtstand eine Straftat, indem er gegen den 132a StGB, "Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen", verst t.

  Fortsetzung der Bildungslaufbahn nach dem Bankfachwirt

Viele Bankfachwirte haben durchaus Interesse und Lust, nach zwei harten Jahren weiter zu machen und ihre eigene Qualifikation noch zu verbessern. Nach Abschluss des Bankfachwirtes er ffnen sich eine Vielzahl von M glichkeiten f r jeden, die nach der Banklehre noch nicht offen standen. Die wichtigsten seien hier kurz genannt:

1. Die Fortbildung zum Bankbetriebswirt (Siehe entsprechenden Artikel und Abbildung unten).

2. Die Fortbildung zum IHK-Betriebswirt (Siehe "Weitere Fortbildungen").

3. Der Ausbildereignungsschein (der theoretische Teil wurde mit der Bankfachwirtpr fung bereits geleistet).

4. Die Aufnahme eines Fachhochschulstudiums zum Bachelor of Science oder Bachelor of Arts.

5. Die Aufnahme eines Universit tsstudiums zum Bachelor of Science oder Bachelor of Arts.

Zur Aufnahme eines akademischen Studiums sei auf den Artikel "Studium nach der Ausbildung" f r Bankkaufleute im Speziellen sowie den Artikel "Hochschulstudium" im Allgemeinen verwiesen.


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